Lesung | Orth | Couchsurfing im Iran

CouchsurfingGEOBUCHSpiegel-Autoren sind aktuell beim iranischen Konsulat nicht sehr beliebt. Und er darf wahrscheinlich nie wieder in den Iran zurück. Stephan Orth, der gerade eben sein neues Buch “Couchsurfing im Iran” mit dem Malik Verlag herausgebracht hat.

Warum? Sich mit einem Touristenvisum für eine journalistische Recherche, ein Interview oder sogar ein Buch in den Iran zu schleichen, ist strengstens verboten. Das sollte allerdings nicht der einzige Regelverstoß bleiben, den Stephan Orth bei seiner Reise mit Couchsurfing im Iran selbst erleben und aufdecken sollte. In seinem Buch sind daher Personen bewusst umbenannt und die Fotos im Buch zeigen eher die “Kleinkriminellen”, die ihre Freigabe zur Veröffentlichung gegeben und den Geheimdienststaat weniger zu befürchten haben.

Couchsurfing-GEOBUCH-2Dieser möglichen Konsequenz wohl bewusst, hatte Stephan Orth, wie es sich für einen akribischen Journalisten gehört, eine klare Todo-Liste für seine Reise in den Iran aufgestellt:

1) Hinter die Fassade iranischer Häuser schauen und den versteckten Iran hinter diesen Türen enthüllen.
2) Sich von einem Deutschen in einen Iraner verwandeln, d.h. nicht als Ausländer erkannt, sondern einer von ihnen werden und daher ohne feste Route unterwegs sein.
3) “Heiraten”.
4) Lebendig wieder rauskommen.

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In unserer gestrigen Lesung (24.03.2015) konnten 103 Gäste im ausverkauften GEOBUCH-Laden persönlich erfahren, wie Orth diese geplanten Punkte mal mehr oder weniger einfach erfüllt hat – und das alles in nur zwei Monaten und mit ca. 2.000 € und 1.000 $.

Wir danken Stephan Orth sehr für diesen privaten Einblick, unveröffentlichtes Bildmaterial und unzähligen persönlichen Anekdoten. Die Fotografen an seiner Seite auf der Reise waren: www.minaesfandiari.com und www.samuelzuder.com.

Mina-Esfandiari

Kein Wunder, dass sein extrem unterhaltsam geschriebenes Buch auch unser aktueller Bestseller ist. Es reißt einen direkt mit. Freuden- und Trauertränen wird sich der eine oder andere beim Lesen sicher nicht verkneifen können.

Hier geht’s zum Buch “Couchsurfing im Iran” und zu weiteren Seiten von Couchsurfing im Iran:

 

 



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